TiB-Kanu-Oberspree

Kanusport für Jung und Alt


Dem Kanuwanderer zeigt sich die Landschaft in einer völlig neuen, ständig wechselnden Perspektive. Die atemlose Stille und ungeahnte Ruhe bei der Befahrung urwüchsiger Gewässer vermitteln neben dem Hauch von abenteuerlichem Erlebnis den nachhaltigen Eindruck von der Urkraft der Natur.

+++ Neu+++

Frühjahrs Kanu-Schnupperkurs!

 

Du hast Lust dem Großstadtdschungel zu entfliehen und Berlin aus einer ganz anderen Perspektive zu entdecken? Du magst Wassersport und möchtest Deinen Fitnesslevel steigern oder Dich vom Alltag entspannen? Dann probier den Kanusport für Dich aus und erlebe und erlerne in vier Kurseinheiten den Einstieg ins Paddeln!

Wir als Berlin's modernster Kanuverein zeigen Dir ganz nach Deinen Vorlieben welche Möglichkeiten der Sport bietet: Ob Teamsport mit richtig Action beim Kanu-Polo, Fitnesspaddeln mit Adrenalinschub im Surfski, Höchstleistung mit maximalem Speed beim Rennsport, Entdeckertouren mit dem Seekajak oder ganz entspannt und gemütlich beim Wanderpaddeln! Der Schnupperkurs zeigt Dir die Grundlagen für alle Disziplinen und Du lernst ganz nebenbei unseren Verein und seine tollen Möglichkeiten kennen!

Die Kurse sind offen für jeden, egal welchen Alters. Du solltest lediglich schwimmen können, Lust an sportlicher Betätigung mitbringen und keine Angst vor Wasser haben.
Wir stellen hochwertiges Bootsmaterial zur Verfügung und ein erfahrener Paddler sorgt für die passende Anleitung, egal welche Grundlagen Du mitbringst!
Die Kurse finden immer Montags ab 19:00 statt:

  • 1. Termin: 30.04.
  • 2. Termin: 07.05.
  • 3. Termin: 14.05.
  • 4. Termin: Pfingstmontag,      21.05. um 09:00

Die Kursgebühr beträgt inklusive gut gelaunter Anleitung und Bootsmaterial 80€ pro Teilnehmer. Solltest Du im Anschluss Mitglied bei uns werden, verrechnen wir sogar die Hälfte der Gebühr!

 

Für Anmeldung und weitere Infos melde dich bei:

Jürgen Schulz

j.schulz.44@gmail.com

0176 60857708




Berichte


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16.06.2017

MMMM 2017 –Meissen-Magdeburger-Mammut-Marathon

2013 habe ich an dieser Veranstaltung das letzte Mal teilgenommen, nun wurde es mal wieder Zeit für einen neuen Versuch die Sitzmuskulatur zu testen.Zu dieser Veranstaltung . Es ist KEIN Rennen, am ersten Tag paddelt man von Meissen nach Elster, das sind 120 km. Am zweiten Tag dann von Elster nach Magdeburg, das sind nochmal 122 km. Macht also 242 km in zwei Tagen. Schon ziemlich fett aber die Elbe hat ja Strömung, manchmal jedenfalls.
Irgendwie fand sich kein Lift für das Festboot nach Meissen, so dass ich ganz old school mit dem Faltboot im Zug anreiste. Das Faltboot ist ein Folboat Cooper, schnell aufzubauen und auch im Tempo nicht ganz langsam wie die deutschen Artgenossen.
In Meissen im Bootshaus angekommen, traute ich meinen Augen kaum. Jede Menge Paddler wollten sich an die Herausforderung wagen. Das war nicht immer so. Ruppi, der Veranstalter, musste dieses Jahr sogar Absagen erteilen. Es scheint als ob das sportliche Paddeln so langsam wieder in Mode kommt. Um 20:00 Uhr gab es eine Fahrtbesprechung, die üblichen Sachen halt, wie komme ich korrekt an einer Seilfähre vorbei, Notfallnummern wurden ausgetauscht. Außerdem wurden die“Beobachtungsstationen“erläutert wo Ruppi und seine Crew stehen, um Hilfe zu leisten oder auch schwächelnde Teilnehmer aus dem Rennen zu nehmen.
Der nächste Morgen begann um 04:00 Uhr, Müsli, schwarzer Tee. Um 05:10 Uhr war ich auf dem Wasser. Der offizielle Start ist allerdings um 06:00 Uhr. Da der Wind eine 3-4 West sein würde und ein Faltboot kein Rennboot, ging ich die Tour dann doch etwas früher an. Die ersten Kilometer auf der Elbe ab Meissen sind immer ein Genuss, die letzten Reste der sächsischen Weinstraße. Ab Riesa beginnt dann die Meditation. Das Land wird flach, aber ab km 121 an der alten Preußengrenze gibt es dann Buhnen und Sandstrände und dadurch auch mal die Möglichkeit zu baden. Ich sehe auch ein paar Leute, die hier ihr Wochenende verbringen, getarnt als Angler.
In Torgau auf der Hälfte der Strecke gibt es Soljanka, lecker aber nicht unbedingt so die Sportlernahrung. Dann bilden sich die Leidensgruppen, ich fahre vor, hinter, neben einem älteren Herren Zweier und wir kommen gut voran. In Elster ist die Ankunft wie immer unspektakulär. Wer dort einen großen Bahnhof erwartet liegt falsch. Gepäck suchen, Schlafplatz im Bootshaus bauen. Essen dann schlafen bis um 04:30 Uhr.
Am nächsten Morgen gibt es Nebel ein Zeichen für gutes Wetter. Perfekte Bedingungen! Die ersten 20 km bin ich alleine, überhole langsame Frühstarter und treffe wieder den Herrenzweier. Wenn ich in diesem Alter, mal so fit sein sollte, das wäre schön! Die 10 km lange Gerade von Dessau bis Aken verpaddele ich mit einem Sportler aus Peine der im Lettmann Biscaya auch sportlich unterwegs ist. Nur meine Vorliebe zum Wingpaddel kann er nicht nachvollziehen. In Aken gibt es ungarische Gulaschsuppe, wirklich selbstgemacht. Der Verein in Aken ist sehr basic, da bin ich immer wieder gerne. Ein rauer Ton aber ein gutes Herz. Die letzten Meter nach Magdeburg werden dann natürlich sehr lang, vor allem weil plötzlich Motorbootzeit ist. Das nervt! Aber irgendwann ist der Magdeburger Dom zu sehen und ich bin da und werde von meiner Frau auf der Sandbank erwartet. Besser geht es nicht!
Die Ankunft ist auch wieder sehr ruhig, keine Laolawellen, denn jeder macht die Tour für sich. Fazit dieser Reise: gut organisiert, man trifft nette, wenn auch durchgeknallte Leute (da schließe ich mich nicht aus), mache ich gerne wieder?

Hat jemand Lust nächstes Jahr mitzukommen?

Holger Trapp



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